Der FIFA Interactive World Cup 2011 - ein Rückblick

Fast 900.000 Spieler weltweit, Onlineturniere, Live Events, strahlende Sieger und traurige Verlierer - und am Ende ein großer Champion, das war der FIWC 2011. Ein Rückblick zum größten virtuellen Fußballturnier der Welt.

Donnerstag, 9. Juni - der Portugiese Francisco Cruz holt in Los Angeles den Titel  beim FIFA Interactive World Cup 2011. Der 16-jährige aus der Stadt Trofa bezeichnet diesen Erfolg als "magisch." Cruz bleibt in allen Partien ungeschlagen und krönt seine Erfolgsserie beim Grand Final mit einem 4:1-Sieg im Finale gegen den Kolumbianer Javier Munoz. Doch vor dem Triumph stand ein langer Qualifikationsweg, den alle Finalteilnehmer mitgemacht haben.

Die 24 Finalisten, die sich über sechs Online-Saisons und zehn Live-Qualifikationsturniere rund um die Welt ihre Plätze gesichert hatten, waren nach Los Angeles geflogen worden, wo die FIFA und die Veranstaltungspartner EA SPORTS und Sony PlayStation ein fantastisches Unterhaltungsprogramm vorbereitet hatten.

Unter ihnen auch Manuel Waibel, der Gewinner des Drei-Länder-Finales aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er war der letzte Spieler aus der deutschsprachigen Region von vormals mehr als 8.000, die den Traum hatten, virtueller Weltmeister zu werden.

Ob durch die Vorqualifikationsturniere in 20 Media Markt Filialen, die Online Qualifier bei FIFA Online Ligen, der PlayStation Liga und weiteren Partnern oder durch das Blitzturnier am Tag des größten Drei-Länder-Finales in Berlin - die 40 Finalisten lieferten spannende Spiele und sorgten für ein Turnier auf höchstem Niveau, an dessen Ende Manuel knapp die Nase vorn hatte. 

In Los Angeles lief es für den frisch gebackenen Drei-Länder-Meister dann nicht so gut, in der Gruppenphase war Schluss. Trotz allem aber blieb ihm ein unvergessliches Erlebenis und 2012 soll nun eine neue Erfolgsgeschichte geschrieben werden.

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